So kann Stockers Staatsfonds funktionieren
von Josef Obergantschnig
Bundeskanzler Christian Stocker will jährlich 700 Mio. Euro in einem Staatsfonds veranlagen. Die Erträge sollen die Ausgaben für die Pensionen entlasten.
Im Standard rechnet Dr. Josef Obergantschnig vor, was daraus geworden wäre, hätte Österreich 1996 mit derselben Quote begonnen: Heute lägen rund 36,6 Mrd. Euro im Fonds, eingezahlt worden wären 12,6 Mrd. Euro. Rund zwei Drittel des Vermögens kämen damit vom Kapitalmarkt und nicht direkt vom Steuerzahler. Der Artikel zeigt auch, woran ein solcher Fonds hängt: an einer fest verankerten Entnahmeregel, an einer breiten Veranlagung außerhalb des Heimmarkts und am Verzicht auf Garantien.
Erschienen in: Der Standard Kompakt, 14.09.2026, Seiten 16 und 17